Letzte Woche war ich von Mittwoch bis Freitag in Hamburg auf dem CLC Frühjahrs-Barcamp. Und was soll ich sagen, es war wie immer grandios. Oder glitzerfunkelfantastisch, wie ich gerne dazu sage. Bevor ich in einer kleinen Rückschau auf meine persönlichen Highlights eingehe, teile ich zunächst einmal meine Dokumentation zu meinen Metaverse4Learning Sessions, weil ich danach schon so oft gefragt wurde. Die Doku findet ihr natürlich auch im Etherpad meiner Sessions im Sessionplan.
Also hier wie versprochen zum Nachschlagen und weiteren Explorieren folgende Ressourcen:
- Miro-Board mit der kompletten M4L Lernreise (Danke an das MiroVerse 😉 das so viele tolle Templates bereithält)
- Der KI-Showro(o)om im Metaverse mit 7 Stationen zum selbstorganisierten KI-Upskilling (Netzwerkaufbau (1), Grundlagen (2), Herausforderungen (3), Tooling (4), Studien & Leitprinzipen (5), Weiterbildungsangebote (6), How-To-Tutorials (7)).
- DeLorean Experience: In welches Jahr reisen MartyMcFly und Doc Brown?
- Metaverse eBook mit Deep Dive zu Definition, Merkmalen und Herausforderungen (als PDF zum Download).
5. Wer das komplette Metaverse4Learning PDF mit 15 integrierten Links zu den 3D-Showcases erhalten möchte, der schreibt mir bitte per LinkedIn. Oder einfach gerne per Mail kontaktieren, dann sende ich euch das interaktive PDF. Hier die Übersicht über alle verfügbaren Template-Spaces im Metaver4Learning HUB, die ihr mittlerweile auch alle Online explorieren könnt. Dort findet ihr insgesamt 15 didaktisch sinnvolle Lernszenarien im Metaverse, die ihr über einen Zugang zur Plattform nach Belieben anpassen und nutzen könnt.
Für mich ist das Lernen im Metaverse quasi die Erweiterung von klassischem (e)Learning hin zu einer wirksamen Learning Experience bis ins Metaverse hinein. Der KI-Showro(o)om ist dabei nur EIN Showcase von vielen. Daher habe ich alle sinnvollen Formate identifiziert (passive Wissenvermittlung gehört nicht dazu) und im Metaverse4Learning HUB als interaktives PDF gebündelt. Damit kann man direkt in unterschiedliche 3D-Welten springen, die jeweils ein anderes Ziel verfolgen.
Die exemplarischen Use Cases / Spaces können mit einem Zugang zur Plattform selbstverständlich mit wenigen Klicks über einen Editor bearbeitet werden. Alle Inhalte können an die jeweiligen unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst werden. Wer sich dann „im KI Showro(o)om“ auch austauschen und kollaborieren möchte, kopiert einfach den Space (wie ein PowerPoint-Template) und schaltet in einer weiteren Version die Avatare & Post it Features frei. That´s it!
Anstatt eines Team/ Zoom Links kann dann via Outlook direkt der Link zur 3D-Welt versendet werden. Ohne Installation und wunderbar skalierbar, um interne Kosten zu schonen.
Rückblick CLC-Camp insgesamt
Als Mitglied im Kernteam der CLC-Community starteten wir bereits am Mittwoch mit strategischen Fragen zur Zukunft der CLC-Community:
- Hat die CLC Community ihr Ziel erreicht?
- Wie sieht unsere Vision für 2024 aus?
- Was zeichnet uns als Community aus?
- Was wollen wir in diesem Jahr noch umsetzen?
- Wer übernimmt welches Thema?
Alle geplanten Aktivitäten der rund 10.000 Mitglieder in der DACH Region findet ihr immer auf der Website der CLC-Community. Dort werden auch Materialien und Dokumentationen (z.B. zum CLC MOOC) geteilt und aufbereitet. Neuigkeiten und Aktivitäten werden auch in unserer LinkedIn-Community aktiv geteilt und diskutiert.
Im April findet z.B. ein Promptathon statt. Darauf freue ich mich schon sehr und ich kann das jedem nur empfehlen, der beim Thema KI up to date bleiben möchte. Die Community ist komplett kostenfrei. Das Ziel ist es, von einanander und miteinander zu Lernen. Der Austausch auf Aufenhöhe und das kontinuierliche Wachsen in einem interdisziplinäen Netzwerk zeichnet die Community aus.
Und da wären wir bei meinen Hightlights angekommen, die gar nicht so einfach zu dokumentieren sind, weil es davon so viele davon gab:
- Die Vielfalt der Themen: Der Sessionplan zeigt, welche Bandbreite an Themen diskutiert wurden. Von Changeability, über Peer-Coaching bis hin zu Tech-Tehmen wie KI und Low Code war alles dabei, um sich selbst „aufzuschlauen“
- Aktualität der Inhalte: Die Sessions bei denen ich teilhaben durfte, waren super aktuell, hervorragend aufbereitet (z.B. mit neuesten Studien) und haben aktuell relevante Themen wie natürlich KI, Jobs & Arbeitsmarkt der Zukunft beleuchtet.
- Interaktive Diskussion auf Augenhöhe: Die Sessions waren nicht passiv, sondern in hohem Maße von aktivem Austausch auf Augenhöhe geprägt. In manchen Sessions wurden auch aktiv Konzepte in Miro-Boards erarbeitet. Jeder hat seine Perspektiven eingebracht. Jeder konnte seine Fragen platzieren. Die persönlichen Erfahrungen aus den Unternehmen wurden offen geteilt.
- Vollständig hybrid organisiertes Event: Ich war ja skeptisch muss ich gestehen. Ob es klappt, ein Barcamp vollständig hybrid zu organisieren. Unglaublich aber wahr. Es hat funktioniert. Dafür gab es in der offenen Empfangshalle der wunderbaren Berufliche Hochschule Hamburg einen Live-Stream und in JEDEM der Räume vor Ort ein Notebook, ein Mikrofon zum Anstecken sowie einen Würfel mit Mikrofon für die Diskussionen. Mit wenigen Ausnahmen war die Live-Übertragung mit Ton & Bild stabil. Auch die Online-Teilgebenden konnten sich aktiv einbringen und wurden zum Auftrakt und am Abschluss aktiv einbezogen. Chapeau an die Technik, das war sicherlich VIEL Aufwand in der Vorbereitung.
- Vertrauen in die Community: Die Sessions aber auch die Pausen/ Abendveranstaltungen zeichneten sich dadurch aus, dass ein großes Vertrauen innerhalb der Community besteht. Man hat sich über relevante Erfahrungen (positiv & negativ) offen ausgetauscht. Dies gelingt nur, wenn aus einem „losen“ Netzwerk bereits vertraute und sichere Verbindungen entstanden sind.
- Peer-Learning in Bestform: Ich kenne kein L&D Netzwerk, das schon so viele Jahre existiert, bei dem so viele ehrenamtlich supporten, Inhalte und Konzepte teilen und das Konzept des selbstorganisierten und lebensbegleitenden Lernen in einer riesigen Peer-Learning Gruppe unternehmensübergreifend so gut funktioniert.
- Wachsendes Netzwerk aus #TolleMenschen: Wenn ich auf dem CLC Barcamp bin, fühle ich mich wie auf einem Klassentreffen, weil man die Menschen, die man bereits 2015 zum ersten Mal kennengelernt hat, auch 2024 wieder trifft. Es ist unglaublich, wie stabil die menschlichen Verbindungen in der Community sind. Darüber hinaus lernt man bei jedem Camp neue, inspirierende Menschen kennen. Ich habe eigentlich die meiste Zeit in den Pausen verbracht. Oftmals waren die Gespräche so spannend und tiefgründig, dass ich es gar nicht rechtzeitig in die nächsten Sessions geschafft habe. Von daher bediene ich mich hier gerne am Hashtag #TolleMenschen, den ich bei André Brüggemann gefunden habe 🙂
Darüber hinaus könnte ich noch viel mehr schreiben, aber ich lasse mal die visuellen Impressionen am Ende dieses Blogposts für sich sprechen. Herzlichen Dank geht hier an die Organisator:innen Thomas Küll (NORDMETALL) und Henning Klaffke sowie an alle anderen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Frühjahrs Camp so wirksam werden konnte.
Das 23. Corporate Learning Camp #CLC24 Frühjahr war eine nicht-kommerzielle Veranstaltung für alle Corporate Learning Professionals, veranstaltet von der Corporate Learning Community und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft: NORDMETALL und Berufliche Hochschule Hamburg. DANKE dafür, es war wunderbar.

