Smart Learning auf ARTE – Blumen mit Kraft der Gedanken wachsen lassen

Wäre es nicht schön, wenn wir mittels unserer Gedanken, Blumen Wachsen lassen könnten? Zumindest virtuell ist das kein Problem. Dies und mehr konnte im Januar 2020 auf dem FutureLab der LEARNTEC ausprobiert und live erlebt werden. Einen ausführlichen Blogpost über das Konzept der Smart Learning Experience als „Augmentierte Kunstinstallation“ habe ich bereits hier und hier verfasst.

Ziel unserer Smart Learning Experience war es, den BesucherInnen der Messe konkrete Erfahrungen hinsichtlich neuer Technologien zu ermöglichen, um sich darauf aufbauend aktiv mit Zukunftsfragen des Lernens auseinandersetzen zu können. An unterschiedlichen Stationen gab es unterschiedliche „Experiences“ zu erkunden.

Beim Posomat erklärte zum Beispiel Dr. Jens Stober, wie man mit Hilfe der Gedanken Spiele steuern bzw. Blumen wachsen lassen kann. Zudem erläuterte Torsten Hardieß, wie AI-Coach-Bots der Zukunft aussehen können.

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An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei dem ARTE Filmteam, das uns am Stand des FutureLabs besucht hat. Caroline du Bled und Gunnar Mergner (siehe Foto) führen durch den gesamten TV-Beitrag, der am 15.04.2020 im Wissensmagazin Xenius auf arte ausgestrahlt wurde: 

KI in der Ausbildung. Wie Künstliche Intelligenz schlau macht

Ab Minute 7 geht es im Fernsehbeitrag auch um Smart Learning und wie man 3D Hologramme (vgl. Blogpost zu AR und MERGE) zum Lernen nutzen kann.

 

Der Xenius Beitrag ist vom 15/04/2020 bis 13/07/2020 auf der arte Mediathek verfügbar.

Über das FutureLab hinaus geht es in dieser Xenius-Folge auch um das intelligente Schulbuch der Zukunft, das analysieren kann, wo SchülerInnen beim Lesen hängenbleiben. Das Buch ist in der Lage heruaszufinden, welche Verständnisschwierigkeiten vorliegen. Künstliche Intelligenz passt den Inhalt des Lernstoffs entsprechend an.

Besonderns fasziniert haben mich die pädagogischen Konzepte des Schulleiters Markus Bölling (ab Minute 9:45). Die Schule fördert seit 2006 die Lehrerschaft im Umgang mit digitalen Medien. Das Ergebnis:

„Weg von Papier & Stift – hin zu Augmented Reality“

Im Unterricht wird zum Beispiel eine menschliche Nervenzelle zunächst als Modell aus Draht & Knete nachgebaut, um dann im folgenden Schritt mittels Augmented Reality (AR) beschriftet zu werden. Auf diese Weise lernen die SchülerInnen zum einen den Lehrstoff und zum anderen den sinnvollen Umgang mit digitalen Medien. Eine smarte Kombination, die zu nachhaltigen Lerneffekten führt.

 

FAZIT: Künstliche Intelligenz wird in Zukunft personalisierte Lernformen, also adaptives Lernen möglich machen. Auch im Hinblick auf Smart Learning Environments werden wir in den nächsten 5-10 Jahren adaptive Lernkonzepte „als Standard“ in die Praxis bringen können. Intelligente, also KI-basierte Lernsysteme befinden sich derzeit jedoch aufgrund der notwendigen hohen Investitionen überwiegend im Stadium der Forschung.

Immersive Lernszenarien mit AR oder VR können jedoch schon heute in der Praxis (kostengünstig) eingesetzt werden und damit das Lernen nachhaltig verbessern. Wie das konkret aussehen kann, erläutere ich hier am Beispiel der Merge Cube Applikation Mr. Body (Screencast aus Xenius-TV-Beitrag):

 

 

Viel Spaß beim Anschauen. Der komplette Beitrag ist vom 15/04/2020 bis 13/07/2020 auf der arte Mediathek verfügbar.

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