KI & Tooling (2)

Dieser Blogpost ist Teil 2 (von 3) zum Thema KI im Bildungsbereich und beschäftigt sich mit Magic Moments dank KI und Tausend Tools.

  1. KI Grundlagen & Ethik (veröffentlicht am 07.12.2023)
  2. KI & Tooling
  3. KI & Business

Dies ist nun der zweite Teil der KI Blogpostreihe und hier muss ich zugeben, haut es mich regelmäßig um, wenn ich neue KI-Tools teste und das Ergebnis betrachte. Es gibt so ziemlich für jede Aufgabe ein bestimmtes KI-Werkzeug (aka „There is an AI for that„), womit man vermeintlich die eigene Produktivität steigern kann. Erst vor ein paar Tagen habe ich einen wunderbaren Podcast in der Fundgrube der bpb Mediathek gehört. Im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz diskutiert die Journalistin Eva Wolfangel die Auswirkungen von KI auf die Zukunft. Es geht um praktische Anwendungen und theoretische Grundlagen in der KI-Forschung. Den Podcast (sowie viele weitere) habe ich in meiner KI-Navigation-Map verlinkt.

Im Podcast empfehlen sie beispielsweise KI-basierte Tools wie Memrise, die beim Vokabeln lernen helfen. Gleichzeitig wird aber auch betont, wie wichtig kritisches Hinterfragen ist, da die KI halluzinieren oder sogar lügen kann. KI-Werkzeuge implizieren ethische Fragestellungen, ob ich z.B. zukünftig bei meinem ersten Date einen digitalen Assistenten nutzen möchte, der mir mögliche Gesprächsthemen ins Ohr flüstert. Dank OpenAI GPTs gar kein Problem mehr. Wer sich mit solchen tiefergehenden Fragestellungen beschäftigen mag, sollte sich unbedingt den Podcast „Künstliche Intelligenz – Werkzeug oder neuer Gott?“ anhören.

Heute soll es im Vergleich zu Teil 1 weniger um Grundlagen & ethische Herausforderungen, sondern mehr um praktisches Tooling mit KI gehen. Da es aber über Tausend KI-Tools (!!) gibt, die tagtäglich mehr werden, führe ich diese nicht einzeln im Blogpost auf. Die wichtigsten Infos, Toolsammlungen und Links findest du in der KI-Navigation-Map im Cluster zu Tools testen oder im Praxistransfer mit den Besten How-To-Tutorials. Dort findest du u.a.

  • Master-Prompt-Sammlungen
  • ChatGPT-Crashkurse
  • Tutorials, wie du deinen eigenen Bot bauen kannst
  • L&D Use Cases im Überblick
  • Prompt Library for Educators
  • 101 creative ideas to use AI in education
  • u.v.m.

Über die einzelnen KI-Werkzeuge hinaus sind natürlich Erfahrungswerte extrem wichtig. Von daher spreche ich für diese Blogpost-Reihe mit ExpertInnen, die mir die wichtigsten Tipps zeigen können. Und zum Thema KI & Tools fällt mir niemand besseres als Michael Bicker ein.

Michael Bicker ist Experte im Bereich der künstlichen Intelligenz (AI), 3D-Scan und modernen  3D-Technologien. Als Führungskraft der rooom AG wirkt er im Enterprise Metaverse Segment als Chief Innovation Officer. Im Privaten und Professionellen nutzt er KI-Tools, um echten Menschen Mehrwerte zu bieten. Micha ist mein Kollege bei der rooom AG und immer, wenn ich in Jena bin, nutzen wir jede Gelegenheit, um uns über die neuesten Tools und Entwicklungen auszutauschen. Sehr viele Inhalte in der Map sind quasi auf Basis unserer Gespräche entstanden.

Im folgenden Interview geht es also um Tools, die wirklich sinnvoll sind und um Hacks, die man beim Umgang mit KI-Tools kennen sollte. Hört gerne mal rein:

Danke für Deine Zeit, lieber Micha.

Michas Empfehlungen, um beim Thema KI up to date zu beliben: Matt Wolfe, 2 Minutes Paper, Wes Roth, David Shapiro und TheAIGRID.

Zum Abschluss teile ich meine derzeitigen Favorites, die ich selbst erst seit Kurzem kenne:

1. Die Microsoft Swiftkey-Tastatur – damit kann ich in allen erdenklichen Sprachen schreiben UND mit einem Klick KI-Bilder mit DALL-E erstellen. Diesen Hack der Woche habe ich im Newsletter vom AI-Trainings-Institut gefunden. Daher am besten bei Cluster 1 zum Netzwerk aufbauen starten, damit du immer top informiert bleibst. Das Titelbild hat mein Sohn mit seinem Smartphone über die Swiftkey-Tastatur erstellt und mir per Messenger geschickt. Zeitaufwand ca. 2 Minuten. Also nutzt den Zauberstab direkt in eurer Tastatur, um noch mehr magische Momente zu zaubern.

2. Die Gamma AI App als Powerpoint Killer– damit kann ich in 3 Minuten mit nur einer einzigen Überschrift eine schicke Powerpoint erstellen. Das Ergebnis findet ihr hier, ich war total fasziniert, weil man mit entsprechendem Feintunen der Prompts schnell sehr gute Ergebnisse erhält und seine finale Powerpoint dann nur noch überarbeiten muss.

Hier das Video, das kein Fake ist. Also bei mir hat es wirklich funktioniert:

Jetzt viel Spaß beim Testen und Ausprobieren!!

Wer noch mehr lernen möchte, findet dazu alles in der KI-Navigation-Map. Die Karte visualisiert insgesamt 7 Schritte bzw. Stationen auf meinem persönlichen Lernpfad, die es meiner Meinung nach braucht, um ein KI Professional im Bildungsbereich werden zu können. Jede dieser Stationen liefert wertvolles Wissen zu folgenden Clustern:

  1. NETZWERKE aufbauen
  2. GRUNDLAGEN erarbeiten
  3. HERAUSFORDERUNGEN reflektieren
  4. TOOLS testen
  5. FAKTEN vertiefen
  6. ZERTIFIZIERUNG absolvieren
  7. PRAXISTRANSFER sicherstellen

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