FUTURE LAB auf der LEARNTEC 2022

500 Live-Clonings in 3 Tagen. Unglaublich aber wahr. Die LEARNTEC ist vorbei. Hier kommt meine Rückschau. Nach knapp 2 Jahren die erste Messe, das erste große Event nach Corona, bei dem ich eine Sonderschau leiten durfte. In einem Dreiklang aus „Explore, Play and Grow“ konnten die Besucher:Innen der LEARNTEC das auf über 200qm große Future Lab erkunden. Ziel war es, eine Fläche zu gestalten, die die Technologien IoT, AI und XR erleben und spüren lässt.

Das HighLight war: Live-Cloning. Jeder konnte zum Future Lab kommen und seinen eigenen 3D Avatar in minutenschnelle produzieren lassen. Ich habe mit ca. 50 Live-Clonings am Tag gerechnet. Es gab aber solch einen Andrang, dass wir an den 3 Tagen ca. 500 persönliche 3D-Avatare produziert haben.

Eintauchen in ein Metaverse for Learning

Das Future Lab 2022 war ein multisensorischer Smart Learning Playground. Es gab insgesamt 9 Stationen, die zusammen die Learning Journey abbildeten. Ziel war es, die Besucher:Innen maximal zu inspirieren und Smart Learning greifbar zu machen. Auf dem Future Lab konnte man förmlich eintauchen in ein Metaverse for Learning. Auch wenn es zu Beginn noch recht kahl ausgesehen hat.

Im Zentrum der Sonderfläche befanden sich sechs voneinander getrennte, begehbare Boxen. Dort wurden Zukunftsszenarien des Lernens in hybriden Zwischenwelten präsentiert. Es ging um Musik, Sprachenlernen, Geschichte, Naturwissenschaften und Kunst (Boxen 1-5). Für jede Box gab es eine „Inspiring Card“ zum Mitnehmen, falls man zu Hause weiter explorieren wollte.

Das Zeichnen mithilfe von AR (Augmented Reality) hat sehr viele Besucher:Innen fasziniert, u.a. auch die Projektleitung der LEARNTEC, Herrn Naumann, der in sekundenschnelle ein Kunstwerk unter Verwendung neuester Technologien vollbracht hat.

Während die Besucher:Innen von Box zu Box gingen, interagierten sie mit augmentierten Projektionen und sprechenden Plakaten. Die interaktiven Plakate ersetzen Dank IoT, KI und Conductive Ink einen persönlichen Guide. Dadurch konnte jeder selbstgesteuert den Playground erkunden und sich auf seine persönliche Learning Experience konzentrieren. Mehr Details zur Poduktion gibt es im Making Of.

Die Plakate haben quasi mit den Besucher:innen gesprochen, während sie die Boxen erkunden haben. Dank KI-basierter Software wurden Texte in (wirklich!!) authentische Spache und MP3 Files konvertiert.

Im Future Lab ging es aber eben nicht ausschließlich nur um Technik, sondern vor allem um den persönlichen Austausch. Ich habe mich unglaublich gefreut, dass das Future Lab der „geheime“ Treffpunkt der Smart Learning Community war. Ich habe so viele Pirates nach monatelanger digitaler Zusammenarbeit endlich endlich auch einmal persönlich kennenlernen dürfen.

So hat sich beispielsweise Techem bereits im Jahr 2021 mit dem ganzen L&D Team bei der Smart Learning Community angemeldet. Seitdem wurde fleißig an hybriden Konzepten des arbeitsplatzbezogenen Lernens gearbeitet, sodass wir derzeit schon an einem betriebsinternen Metaverse for Learning arbeiten.

Ein erstes und sehr wichtiges Element ist der „Techem Kulturbaum“, der die Werte des Unternehmens repräsentiert und als AR Element im Homeoffice (oder jedem anderen Ort) erkundet werden kann. Der Kulturbaum ist aber natürlich auch Bestandteil der futuristischen 3D-Welt von Techem, wo man u.a. die virtuelle 3D-Akademie begehen und nutzen kann.

Zur Entwicklung von Metaverse im B2B Kontext habe ich auch ein kleines Interview dem Team von ManagerSeminare geben dürfen.

Den kompletten Artikel, der auch auf das Future Lab eingeht, könnt ihr hier nachlesen. Natürlich gibt es dort auch das entsprechende Video zu sehen.

Presse gab es sowieso wie jedes Jahr sehr viel. Ich durfte direkt zu Beginn eine internationale Delegation mit Ministerpäsidentin, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe sowie dem Oberbürgermeister aus Karlsruhe direkt am Future Lab begrüßen.

Und da es nächstes Jahr bereits die 30. LEARNTEC geben wird, durfte ich als Kuratorin des Future Labs auch ein paar Worte zum baldigen Jubiläum aussprechen.

Es ist für mich insofern wirklich etwas Besonderes, weil ich bereits als Studentin vor ca. 20 Jahren zur LEARNTEC gefahren bin. Damals haben wir im Zug von Berlin nach Karlsruhe „übernachtet“, um tagsüber auf der Messe sein zu können. Heute kuratiere ich die Sonderschau vom Future Lab oder halte Vorträge auf dem Kongress. Es ist schön, die europäische L&D Szene aktiv begleiten und inspirieren zu dürfen.

To put it in a Nutshell: Es war einfach nur wunderbar, so so viele Menschen wiederzusehen, endlich persönlich kennenzulernen oder inspirieren zu können. Die Resonanz war unglaublich. Damit hätte ich nie gerechnet. Es gab soooo viele Postings zum #LearnLab2022 auf LinkedIn oder auf Twitter sowie anderen Social Media Kanälen.

Was mir besonders gut gefallen hat war unsere XXL Puzzlewall. Nachdem ausgiebig neue Technologien exploriert wurden, gab es eine CoCreation Puzzle Wall. Schaut selbst, wie schön diese von den Besucher:Innen gestaltet wurde.

Auf dem Future Lab wurde exploriert, reflektiert und Fantastisches möglich gemacht.

Meet your Mini Me and clone yourself

Es war einfach nur toll zu sehen, wie alle Besucher:innen sichtlich erfreut und voller Neugier waren, um das eigene MiniMe auf das Holodeck zu beamen. Die Schlange davor war gefühlt unendlich.

Dank Dimitri, unserem Live-Cloning Master der rooom AG konnten wir das alles sehr entspannt bewältigen. Zudem danke ich ganz besonders Susanne Opel, die uns spontan am Future Lab unterstützt hat und darüber hinaus auch noch den 2. Platz für das PKZ in Nottwil beim DELINA AWARD gewonnen hat.

Meinen herzlichsten Dank möchte ich auch an Britta Wirtz, Rene Naumann und Sünne Eichler für das entgegengebrachte Vertrauen sowie an Leonie Barenbrock, Dominik Frommherz sowie meinem besten rooomie Team der Welt aussprechen, die mich mit meinen kreativen Ideen in ferne Welten begleiten.

Was mich bei der LEARNTEC immer besonders freut ist der informelle Austausch. Man ist natürlich in einem ständigen, sehr inspirierenden Fachaustausch zu New Work, Smart Learning oder Metaverse eingebunden.

Dennoch findet man viele Gelegenheiten, um einfach Mensch zu sein, zusammen zu lachen und Spaß zu haben.

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